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Anmeldezeiten

am Campe-Gymnasium für den 5. Jahrgang


Das Campe-Gymnasium freut sich, Ihre Anmeldungen an folgenden Tagen im Sekretariat entgegennehmen zu dürfen:

  • Mittwoch, 14.05.2025,
  • Donnerstag, 15.05.2025,
  • Freitag, 16.05.2025,

jeweils von 08:30 bis 15:00 Uhr. Weitere Informationen:

Aktuelle Veranstaltungen


  • Unterricht, Wandertage und Exkursionen
  • Abiturprüfungen
    Die gesamte Campe-Gemeinschaft wünscht ihren Prüflingen viel Erfolg!!!
  • 14. bis 16.05.2025
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Homo Empathicus

Modernes Theaterstück von Rebekka Kricheldorf am Campe-Gymnasium aufgeführt

Ganz in Weiß präsentiert das Ensemble Darstellendes Spiel des Campe-Gymnasiums unter der Leitung von Christin Dominick das Stück „Homo Empathicus“ von der Autorin Rebekka Kricheldorf.

(TIG) Rebekka Kricheldorf schrieb das Stück 2014 für das Deutsche Theater in Göttingen. Die Handlung spielt in einer idealisierten Welt. Die Geschlechterrollen sind abgeschafft und die Sprache der Menschen hat sich geändert. Man drückt sich nur positiv aus und versteht sich gegenseitig perfekt. Wer gegen diese Regeln verstößt wird in die Freiluftpraxis von Dr. Osho eingewiesen, um sich seine Aversionen wegsprechen zu lassen. Dr. Osho, souverän von Marcel Brauer gespielt, trägt aber keinen Doktortitel vor sich her, sondern heißt im Stück „Das Wegsprechende“.

In einem Park begegnen sich unterschiedlichste Menschen. Als Raya „Das Sportive“ betritt Maren Woitas in ihrer zweiten Rolle mit akrobatischen Tanzeinlagen die Bühne. Als „Ernährungsberatendes“ achtet Charlie, interpretiert von Leonie Diser, auf die richtige Ernährung. Nach einer reibungslosen Verdauung kümmert sich Tony, das „Hygienespezialisierte“, Karlsson Schmidt, um den richtigen Wohlfühlfaktor beim Toilettengang.

„Das Lyrische, Längerlebende“, eine ältere würdevolle Dame, gekonnt in Szene gesetzt von Sophia Rhein, verteilt Einladungen zu einem Theaterstück. Es gibt in der neuen Welt keinen Streit oder Konflikte. Alles ist friedlich und liebevoll.

Doch dann wird das Idyll durch zwei „Wilde“ aus unserer Zeit jäh gestört. Der verlassene Romeo, charakterstark dargestellt von Maik Michel, sucht seine Frau Julia. Er sitzt verzweifelt, ein Selbstgespräch führend, auf einer Bank. Dabei beißt er, den Kopf gesenkt, rhythmisch in eine fleischgefüllte Brottasche. Die Parkbesucher sind entsetzt und rufen Dr. Osho und seine Assistentin „Schwesterbruder Charity“, emotional und gekonnt von Laila Atabey ins Bild gesetzt, zu Hilfe. Auch „Professor Möhringer“ weiß keinen Rat. Seine Verzweiflung wird von Luk Kumlehn sehr gut umgesetzt und dem Zuschauer verdeutlicht.

Als Femme Fatale betritt Maren Woitas in ihrer Hauptrolle als stark angetrunkene, rauchende Julia die Bühne. Nach einer aggressiven, auch körperlichen Auseinandersetzung über ihre gescheiterte Beziehung, finden Julia und Romeo in ihre leidenschaftliche Liebe zurück. Einfühlsam und sicher im Auftreten tragen Maren Woitas und ihr Spielpartner Maik Michel das Stück zu seinem Höhepunkt.

Die Parkbesucher beschließen, die wilden und zügellosen Menschen aus der Vergangenheit, die so gar nicht in ihre neue heile Welt passen, zu ermorden. Das ganze Ensemble agiert in einer bedrohlichen, sehr gut choreografierten Mordszene. Das Stück scheint in einem dramatischen Doppelmord zu enden….

Doch dann passiert etwas Überraschendes.

„Homo Empathicus“ soll keine plumpe Provokation oder Kritik an der politcal correctness sein, sondern ein Gedankenspiel, ein „was wäre, wenn“… sagt Rebekka Kricheldorf. Dieses Gedankenspiel haben die „Die jungen Schauspielenden“ unter der Leitung von Christin Dominick eindrucksvoll und vor allem spannend auf die Bühne gebracht und dafür vom Publikum reichlich Beifall erhalten. Auch die Schulleiterin Inez Schroth dankte zum Abschluss allen Mitwirkenden auch im Namen der gesamten Campe-Gemeinschaft.

Veröffentlicht von KOE, 18.03.2025.

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