Mit Spannung erwartet und voller Vorfreude wurde schon zu Beginn der Woche dem Freitag entgegengefiebert. „Frau Halm, wäre es nicht schön, wenn heute schon Freitag wäre?“ – diese Frage ließ erahnen, wie groß die Vorfreude auf die Wanderfahrt der Schüler-Ruder-Riege war. Am Freitag, den 02.10.2026, war es dann endlich so weit. Die Wettervorhersage hatte gehalten, was sie versprach, und auch der Weserpegel spielte mit – viel besser hätte es für unsere Wanderfahrt kaum laufen können. Bei strahlendem Herbstwetter machten sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 13 gemeinsam mit einem ehemaligen Schüler sowie der beiden betreuenden Lehrkräften der Ruder-AG Herrn Drake und Frau Halm auf den Weg. Drei Gig-Boote – zwei Vierer und ein Dreier – wurden zu Wasser gelassen.
Wer das Campe besucht, soll auch die Stadtbücherei Holzminden kennen! Deshalb gehört es bei uns seit Jahrzehnten zur Tradition, dass unsere fünften Klassen im Rahmen des Deutschunterrichts einen ganzen Schultag für einen Besuch in der Innenstadt nutzen. Zu Fuß geht es vom Campe zur Bücherei in der Oberen Straße und später wieder zurück.
Für die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs ging es in den vergangenen Wochen gleich mehrfach aus dem Klassenraum hinaus. Drei Exkursionen boten dabei ganz unterschiedliche Einblicke in die Zeit nach der Schule: in Ausbildung und Beruf, in wissenschaftliches Arbeiten und in die vielfältigen Möglichkeiten eines Studiums.
Dr. Jean Goldenbaum und Andrea Maiwald im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern unseres sechsten Jahrgangs
Auch ein historisches Foto aus dem Jahr 1931 war Gegenstand des Gesprächs: Ein Chanukka-Leuchter in einem Fenster, durch das man draußen ein Rathaus mit einer Hakenkreuz-Fahne erkennen kann.
Wie sieht jüdisches Leben heute aus? Welche Traditionen und religiösen Vorstellungen prägen den Alltag? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen Schülerinnen und Schüler unseres sechsten Jahrgangs bei einer besonderen Begegnung nach.
Ab jetzt wird selbstständig wissenschaftlich gearbeitet
Für unsere Schülerinnen und Schüler des zwölften Jahrgangs beginnt heute eine besondere Phase ihres Seminarfachs: Sie starten mit dem Schreiben ihrer Facharbeiten.
Herzog Julius wurde aufgrund einer körperlichen Beeinträchtigung seiner Füße von seinem Vater zunächst von der Nachfolge ausgeschlossen und ins Kloster geschickt. Nachdem seine Brüder im Kampf gefallen waren, wurde er aber wider Erwarten doch Herzog. Durch seine Klosterausbildung war er dann ein für damalige Verhältnisse äußerst gebildeten Herrscher. Nach dem Tod seines Vaters, Heinrich des Jüngeren (der wilde Heinz von Wolfenbüttel), modernisierte er das Herzogtum auf Weise, die den konservativen Vorstellungen seines Vaters widersprachen - unter anderem durch die Gründung unserer Schule in Amelungsborn. Dies wirft die Frage auf, ob diese Entwicklung ohne seine körperlichen Beeinträchtigungen stattgefunden hätte.
Fragen Sie lieber zu viel als zu wenig.
Robert BunsenEhemaliger Schüler unserer SchuleChemie stinkt und knallt eben manchmal