Frankreich ist unser wichtigster Nachbar, v.a. in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht (mehr als 400 000 Arbeitsplätze hängen von dieser Kooperation ab),
durch diese Kooperation gibt es zahlreiche Universitäten, die mindestens binationale berufsqualifizierende Abschlüsse ermöglichen,
nach Deutsch ist Französisch die meist gesprochene Sprache Europas.
Französisch ist Teil der romanischen Sprachen wie Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch etc., der Erwerb weiterer Sprachen dieser Familie fällt dadurch deutlich leichter. Auch Deutsche sprechen es schon ein bisschen:Ausprobieren?
Französisch wird auf allen Kontinenten gesprochen,
es ist eine bedeutsame Weltsprache in Politik und Diplomatie: neben Englisch ist Französisch die offizielle Arbeitssprache in der EU, in weiteren internationalen Organisationen wie der UNO sowie bei den Olympischen Spielen.
Französisch verbessert die Berufschancen signifikant – auch in den Wissenschaften.
Französisch ist eine historisch gewachsene Bildungssprache – daher finden wir auch in unserer Sprache französische Begriffe wieder.
Frankreich bietet eine vielfältige Kultur.
Französisch hat einen besonderen Reiz: es ist eine sehr klangvolle Sprache.
Mobilität, Kommunikation, Kooperation und Mehrsprachigkeit spielen in unserer heutigen, vernetzten Welt eine herausragende Bedeutung. Wir wollen unsere Schüler:innen auf diese Herausforderungen vorbereiten, indem sie Kompetenzen entwickeln können, zukünftige berufliche und sprachliche grenz- sowie kulturübergreifende Begegnungen zu bewältigen. Durch die Einblicke in die Vielfalt der französischen Kultur verändert sich die Selbst- und Fremdwahrnehmung. Verstehen und Verständigung in der interkulturellen Begegnungssituation sensibilisiert für eine kritische Haltung, gibt aber auch Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit.
Wusstest Du…
In der Nazi-Zeit ab 1930 haben sich zumindest einige unserer damaligen Lehrerinnen und Lehrer trotz der menschenverachtenden Vorgaben von höherer Stelle bemüht, ihre jüdischen Schülerinnen und Schüler möglichst wenig von der schlimmen Situation spüren zu lassen. Zum Dank für diesen Umgang mit ihrem Sohn wurde unserer Schule von der jüdischen Familie der bekannten Beveraner Ärztin Dr. Paula Tobias in den Not-Zeiten nach dem Krieg das Papier geschenkt, auf dem unseren ersten schriftlichen Abiturprüfungen nach dem Zweiten Weltkrieg geschrieben wurden.
Alles ist Wechselwirkung.
Alexander von HumboldtSchüler von Joachim H. CampeTagebücher der Amerikanische Reise